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Grausamkeit und Evolution

Nadra Gi – Grausamkeit und Evolution

Homo homini lupus. Diese geflügelten Worte, die von Thomas Hobbes für das Verhältnis von Staaten untereinander verwendet wurde, beschreibt unseren heutigen Entwicklungsstand. Im übersetzten Original sagt Hobbes noch mehr:

 

Der Mensch ist ein Gott für den Menschen, und: Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen

 

Diese Aussage beinhaltet eine Entscheidung. Es ist die Entscheidung vor der wir stehen. Wollen wir göttlich miteinander umgehen oder uns wie Tiere verhalten?

 

Unsere Wissenschaft hat versucht Kriterien zu finden, die uns von Tieren abgrenzt:

 

  • Hände und der opponierbare Daumen – doch damit sind wir nur Affen.
  • Zeitgefühl und Planung –  Aber auch Eichhörnchen Planen für den Winter.
  • Die Sprache – Tiere können sich auch untereinander verständigen, wie Delphine und Wale.
  • Domestizierung – Ist es wirklich ein Evolutionsmerkmal andere Lebewesen zu versklaven und zu fressen?
  •  Die Schrift, das Lehren und die Technologie – Tiere schreiben nichts auf und bewahren nichts für später. Dennoch haben Tiere Wege gefunden, Wissen und Techniken an ihre Nachkommen weiter zu geben. Entweder werden Instinkte und Wissen genetisch kodiert in der Erbanlage gespeichert, oder Lernen erfolgt durch Zusehen und Nachahmung.
  • Intelligenz – Es wurde längst bewiesen, dass Tiere hochintelligent sein können. Für Intelligenz aber gibt es bis zum heutigen Tag keine einheitliche Definition, so intelligent sind wir.

Am Ende bleiben Fragen wie:

 

Sind wir wirklich intelligenter und durch unseren technologischen Fortschritt weiter entwickelt?

Geht es uns um Erhabenheit über die Tiere oder sind wir nur die Schmarotzer dieses Planeten, der sich wie ein Virus immer weiter ausbreitet?

Werden wir es schaffen zu erkennen, was uns von den Tieren unterscheidet und uns dafür entscheiden keine Tiere mehr zu sein?

 

Beobachten wir das Vorbild aller Evolution: Die Natur.

 

Die Natur ist zu jeder Zeit ein perfektes Ökosystem. Prozesse, die für alle Lebewesen gleichermaßen gut funktionieren, erfolgen als eine Symbiose. Das einzige Lebewesen, dass diese Symbiose ignoriert, sind wir. Wir versuchen uns die Erde Untertan zu machen, so wie wir politische und soziale Systeme akzeptieren, die Menschengruppen einzelnen Menschen untertan machen. Das Konzept ist seit Jahrtausenden unverändert: Es geht um die Herrschaft, um Macht und Kontrolle über ökonomische und menschliche Ressourcen, egal ob man das als Diktatur, Monarchie oder Demokratie bezeichnet. Die Folgen sind die Zerstörung der Umwelt, die künstliche Erzeugung von Mangel, die Nutzung von Angst als Mittel der Kontrolle und die Verweigerung der spirituellen Entwicklung.

 

Jetzt ist Zeit umzudenken. Wir dürfen zeigen, dass wir dazugelernt haben:

  • Wir dürfen in Symbiose mit dem Planeten leben und seine Ressourcen schützen und bewahren.
  • Wir dürfen akzeptieren, dass alle Lebewesen gleich viel wert sind. Genauer gesagt dürfen wir nicht länger ignorieren, dass wir nichts Besseres sind als andere Lebewesen. Wir müssen aufhören uns über sie zu erheben, sie zu töten, sie zu essen, sie auszurotten.
  • Wir dürfen für uns selbst stehen und uns zumuten eigene Entscheidungen zu treffen und eigenverantwortlich zu handeln.
  • Wir dürfen zeigen, dass wir vermeintlich weiter entwickelt sind. Wie geht das? Was müssen wir dafür tun?

Aus einer weiteren Perspektive betrachtet, ist der Entwicklungsstand und das Verhalten von Tieren seit Jahrmillionen gleich:

 

Tiere kämpfen und rivalisieren um Ressourcen, Geschlechtspartner und das Revier.

 

Auch auf globaler Ebene kann man vom sogenannten „zivilisierten Menschen“ nicht behaupten, dass er sich darin auch nur im Entferntesten von Tieren unterscheidet. Alle nicht-zivilisierten menschlichen Gruppierungen wurden oder werden von uns ausgelöscht. Indigene Völker, die im Einklang mit der Natur lebten, wurden und werden wie Wilde behandelt und nicht wie Menschen. Wir sind die Tiere, die die eigene Art auslöschen, wenn ihr Lebensstil uns nicht passt. Wir haben Grenzen gezogen und Mauern gebaut, obwohl uns nichts auf diesem Planeten wirklich gehört. Wir haben Staaten gegründet und Religionen aufgebaut, die uns Angst lehren – Angst vor dem Feind, Angst vor dem Tod, Angst vor einem rachsüchtigen Gott. Wir arbeiten für das Militär, dass uns schützen soll vor Aggression von außen. Gleichzeitig ist es das Militär, dass Aggression über Grenzen hinaus nach außen ausübt. Unser gesamtes Dasein ist widersprüchlich in sich, logisch nicht erklärbar und unreif. So unreif wie unsere menschlichen Beziehungen und Partnerschaften untereinander. Wir versklaven Menschen, wir töten einander, wir verschwenden unsere Ressourcen, wir hassen, betrügen und manipulieren, wir bestechen, verdunkeln und missbrauchen, wir vergiften, ignorieren und üben Gewalt in jeder denkbaren Form aus.

 

Diese Beobachtungen sind in beliebiger Länge fortführbar. Es ist nicht erkennbar, dass sich der Mensch vom Tier unterscheidet. Um es zu wiederholen:

 

Tiere kämpfen und rivalisieren um Ressourcen, Geschlechtspartner und das Revier.

 

Der Mensch nutzt dazu zusätzlich Technologie. Er unterdrückt das Leben und erhebt sich über die Schöpfung. Auch Tiere nutzen Technologie: Sie verwenden Steine zum Knacken von Nüssen, sie lernen und entwickeln sich. Es geht hier nicht darum, Technologie kleinzureden oder Fortschritte wegzudiskutieren. Ja, Tiere besitzen keine Neutronenbombe, haben kein Internet und telefonieren auch nicht miteinander. Dennoch kommunizieren sie. An dieser Stelle darf gern darüber diskutiert werden, inwieweit Technologie zum Nutzen aller beiträgt und welche Technologien als nachhaltig, sinnvoll und lebensschützend einzustufen sind.

 

Insofern ist auch durch die Technologie kein Alleinstellungsmerkmal, kein evolutionärer Entwicklungsschritt erkennbar, der uns von Tieren trennt.

 

Doch jedes Problem trägt seine Lösung bereits in sich. Zum dritten Mal:

 

Tiere kämpfen und rivalisieren um Ressourcen, Geschlechtspartner und das Revier.

 

Lasst uns den Kampf hier und jetzt beenden und zeigen, dass wir uns entwickelt und das Verhalten von Tieren überwunden haben. Hier kommt die Anleitung dazu:

 

Achtet auf eure Gedanken, Taten und Worte. Tut das zu jeder Zeit und so pinibel wie nur möglich, denn das ist von sehr großer Bedeutung. Hört auf zu lügen, zu verschweigen, zu manipulieren. Sagt allen über alles immer die Wahrheit. Handelt in Übereinstimmung mit euren Worten. Tut, was euch gut tut, wenn es auch allen anderen und der Natur nützt und gut tut. Ansonsten gibt es keinen Grund es zu tun. Akzeptiert, dass ihr neben Körper und Geist eine Seele seid und Gefühle habt. Helft einander und ermutigt auch andere sich so zu verhalten. Übernehmt Verantwortung für all eure Gedanken, Worte und Taten und übt euch darin, jede Minute der bestmögliche Mensch zu sein, der ihr sein könnt. Akzeptiert, dass Liebe real ist und lasst sie eure einzige Handlungsmotivation sein. Liebe, statt Ego und liebt euch trotzdem selbst für all eure vermeintlichen Schwächen und Fehler. Wir sind alle bereits perfekt. Also lasst uns einfach auf unser Bauchgefühl hören und unsere Entwicklung heute noch beschleunigen. Helft anderen die Fakten klar zu sehen und aufzuwachen, so wie ihr aufgewacht seid. Wir sind eine Menschheit, wir leben auf einem Planeten, keiner kann hier auf Dauer weg, also lasst uns das Paradies für alle Menschen gleichermaßen dadurch herstellen, dass wir alle in Liebe zusammenleben.

 

Lasst uns nicht des anderen Wolf sein. Lasst uns viel lieber des anderen liebender, wohlwollender Gott sein.

 

Das sind nicht nur Worte. Das ist die Wahrheit unseres Seins. Das ist die nächste Stufe. Der Kampf hört auf. Das Bewahren beginnt. Die Liebe ist alles.

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